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Burnout, das Wort wirkt schon fast inflationär. In der heutigen Ausgabe der ZEIT wird dieses Phänomen sehr ausführlich beschrieben. Der Titel “Noch jemand ohne Burn-out?” wirkt sehr sarkastisch. Im Inhalt zeigt sich jedoch, dass mit dem Begriff Burnout sehr unscharf umgegangen wird. Viele können nicht zwischen Burnout und Depression unterscheiden.

Das Phänomen kann man jedoch nicht so einfach ignorieren, denn die Überforderung hat tatsächlich zugenommen. Zum einen liegt es an den eigenen, oftmals zu hohen Ansprüchen und einem unrealistischen Perfektionsstreben, zum andern hat sich die Taktzahl in den letzten Jahren – insbesondere durch die globale Vernetzung – dramatisch erhöht.

Gestatten wir uns einen Blick zurück. War der Stress vor dreißig und mehr Jahren geringer als heute? Generell können wir festhalten, dass Belastungssituationen zum Leben dazugehören und schon immer dazugehört haben. Auch damals gab es Stress, aber keiner wurde deswegen krankgeschrieben. Es gab dazu auch noch keinen entsprechenden Begriff. Wobei Burnout auch heute noch keinen offiziellen Eingang in die Abrechnungsmodalitäten der Krankenkassen gefunden hat. Aus diesem Grund wird auch schnell der Depressionsbegriff verwendet. Eine Depression ist jedoch etwas ganz anderes. Nico Niedermeier von der Deutschen Depressionshilfe wünscht sich daher eine Unterscheidung zwischen einer Depression, einem Burnout,  Menschen, die unter einer Persönlichkeitsstörung leiden oder einfach ein zu hohes Anspruchsdenken haben (Die Zeit 49/2011).

Stress und Überforderung entstehen, wenn man sich einerseits zu viel auflädt und zumutet und andererseits keine effektiven Strategien zur Stressregulation hat. Der Kampf um die besten Plätze hält weiter an und verdichtet sich mehr und mehr. Wir fordern von unserem Organismus permanent Höchstleistung. Nicht einmal vor der Freizeit macht der Stress halt. Charlie Chaplins Moderne Zeiten lassen grüßen. Die Werbung gibt noch ihr Übriges dazu, indem sie uns ein unbeschwertes Leben im Luxus vorgaukelt. Aber auch die sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen wirken belasten und beängstigend.

Trotz alledem sind wir heute leistungsfähiger als noch vor einigen Jahrzehnten. Nur – zu welchem Preis? Allein schon durch die technologische Entwicklung, das Internet und durch veränderte Kundenansprüche werden von uns mittlerweile  unmögliche und unrealistische Reaktionszeiten erwartet. Früher, als wir noch echte Briefe schrieben, konnte man sich mit der Beantwortung ein paar Tage Zeit lassen. Heute gehört es zur Standarderwartung, eine Mail innerhalb weniger Minuten zu beantworten. An den vielfach überfüllten E-Mail-Briefkästen und nicht geöffneten Dokumenten sieht man jedoch, dass dies einhellig ignoriert wird. Unser Verhalten diesbezüglich hat sich demnach nicht wirklich groß verändert in den letzten Jahrzehnten. Verändert hat sich jedoch die Auswirkung auf unsere Psyche. Denn der Druck der auf Halde liegenden Aufgaben und noch nicht beantworteten Mails sitzt uns permanent im Nacken. Dies führt dazu, dass wir das Gefühl haben, nicht mehr alles zu schaffen. Das führt zu Kontrollverlust und damit zu Stress.

Stress als uraltes Muster

Stress ist ein uraltes Muster, das heute noch von unserem limbischen System gesteuert wird. Wenn wir in eine stressige Situation geraten, schüttet unser Körper das Hormon Cholesterol aus. Der Blutdruck  steigt und die Muskeln werden aktiviert. Denn als der Mensch noch in Höhlen gelebt hat, ging es bei Gefahr ums nackte Überleben. Er musste sich auf einen Angriff oder die Flucht einrichten.

Leider reagiert unser Körper heute noch genauso. Nur dass wir nicht täglich von Löwen und anderen wilden Tieren verfolgt werden. Wir reagieren schon frühmorgens (vom Stress auf dem Weg ins Büro ganz zu schweigen) auf den überfüllten E-Mail-Briefkasten mit Flucht oder bei Kritik vom Chef  mit Angriff. Nicht zu sprechen von den vielen kleinen und größeren Ärgernissen, die uns im Laufe des Tages begegnen. Immer wird dabei eine mehr oder weniger große Portion des Hormons Cholesterol ausgeschüttet. Bei einem permanent unter Stress stehenden Menschen bleibt der Cholesterolspiegel deshalb auch dauerhaft erhöht. Laut Wissenschaft wirkt sich dies sogar auf das Volumen des Hippocampus aus, es wird kleiner. Dies ist der älteste Teil unseres Gehirns, in dem unter anderem unsere Emotionen gesteuert werden. Ebenso schwächt dauerhafter Stress unser Immunsystem und kann Krebs und andere Krankheiten fördern.

Unser limbisches System

Wenn aber dieses Stressverhalten so alt ist, haben wir dann überhaupt eine Chance, etwas daran zu ändern? Ja, die haben wir.  Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse besagen, das ca. 70 % unserer Entscheidungen von unserem limbischen System unbewusst getroffen werden. Im Klartext heißt das, dass wir unsere Entscheidungen überwiegend spontan treffen. Auch wenn wir der Meinung sind, dass wir alle oder die meisten Entscheidungen bewusst treffen. Auch unsere Reaktion auf Stress wird spontan abgerufen.Wer also seine Strategien zur Stressbewältigung optimieren möchte, kommt nicht umhin, ein neues Verhalten zu erlernen. Da unser altes Stressverhalten jedoch so stark in uns verankert ist, gelingt uns das oftmals nur mit großer Mühe. Unsere bisherige Antistresstechnik können wir uns wie eine Autobahn vorstellen. Sie ist breit und wir kommen schnell voran. Hindernisse überholen wir mal links, mal rechts. Wir kommen so gut damit zu recht, dass wir nicht einmal über unsere Reaktionen nachdenken müssen. Unser Verhalten ist automatisiert und wird unbewusst aktiviert!

Eine neue Technik zu lernen bedeutet, wir müssen einen neuen Weg finden, mit Stress umzugehen. Da gibt es noch keine fertige Autobahn. Zunächst ist dort vielleicht nur eine Wiese und wir müssen schauen, wo und wie wir diese am besten überqueren können. In Parks sieht man oft Trampelpfade. Das sind solche neuen Wege. Man muss sich wagen, einen neuen Weg zu betreten. Vielleicht kämpft man sich erst einmal durch hohes Gras oder muss dem einen oder anderen Baum ausweichen.  Je öfter wir jedoch den neuen Weg gehen, um so leichter wird es.

Unser Gehirn lernt dies im Prinzip recht schnell. Es gibt allerdings ein Handikap. Unser Gehirn arbeitet sehr effizient und wenn es schon einen Weg gibt, warum einen anderen wählen – insbesondere, wenn dieser vielleicht sogar noch mühsam ist. Das Gehirn unterscheidet dabei zunächst einmal nicht, ob der Weg gut oder schlecht ist. Damit stecken wir in einem Dilemma und die Gefahr, doch lieber auf die alte Autobahn auszuweichen, ist groß. Wir müssen uns also ganz bewusst und konsequent auf den neuen Weg einstellen. Nach einer gewissen Zeit und Übung ist dieser auch fest installiert. Die alte Autobahn bleibt jedoch immer bestehen. Unser Vorteil: Wir haben uns eine neue Wahlmöglichkeit geschaffen.

Sich gegen Burnout zu schützen bedeutet also, neue Verhaltensweisen zu erlernen, wie wir mit inneren und äußeren Anforderungen umgehen, diese zu reduzieren und uns darauf zu besinnen, was wirklich wichtig für uns ist.

Der sorgsame Umgang mit uns selbst hilft uns, unserer Familie, unseren Kolleginnen und Kollegen – kurz gesagt, unserer ganzen Gesellschaft.

Es gibt eine Vielzahl von Angeboten, wie man seinen Stress reduzieren kann. Am Anfang ist immer der erste Schritt.

Für weitere Informationen über Burnout empfehle ich die Print- oder E-Paper-Ausgabe Die Zeit No. 49/2011.

Haben Sie eigentlich eine Ahnung, wie viel Sie sich täglich bewegen? Wenn Sie zu den Büromenschen gehören, vermutlich zu wenig.

Unsere Vorfahren waren oft Stunden unterwegs, um sich Nahrung, Feuerholz und Wasser für ihre Grundversorgung zu besorgen. 20.000 Schritte waren damals an der Tagesordnung. Es bestand ein Gleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und -abbau. Das trifft schon lange nicht mehr auf uns zu. Wir sind träge geworden. Heute bewegen wir uns zwischen 3.000 und 5.000 Schritten am Tag. Insbesondere Menschen mit sitzender Tätigkeit sind stark eingeschränkt. Dazu kommt noch unsere Bequemlichkeit. Wir fahren mit dem Auto ins Büro, wünschen uns einen Parkplatz direkt vor der Tür und nehmen gerne den Aufzug. Zwischendurch plagt uns zwar das schlechte Gewissen, weil wir uns  zu wenig bewegen,  finden dafür aber auch gleich einen Schuldigen, die fehlende Zeit.

Dabei kann es so einfach sein. Wer täglich 10.000 Schritte geht, tut schon eine Menge für seine Gesundheit. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Muskulatur gestärkt und das gesamte Wohlbefinden gesteigert.

  • Fahren Sie mit dem Fahrrad ins Büro (schützt auch die Umwelt).
  • Nehmen Sie die Treppen – statt Aufzug.
  • Erledigen Sie Besorgungen zu Fuß.
  • Stehen Sie öfter mal während Ihrer Tagesarbeit auf und gehen Sie ein paar Schritte.
  • Statt ein Gespräch per Telefon zu führen, besuchen Sie die Kollegen oder Mitarbeiter.
  • Gehen Sie nach dem Mittagessen ein paar Schritte um den Block oder durch den Park. Das schafft zudem noch einen freien Kopf.
  • Statt am Abend auf die Couch zu liegen – noch mal kurz raus an die frische Luft.
  • Überlegen Sie jedesmal, ob die Autofahrt nicht durch einen Fußmarsch zu ersetzen ist.

Die Frage ist jetzt natürlich, wie Sie kontrollieren können, wie viele Schritte Sie tun. Mir hilft dabei ein Schrittzähler. Den stecke ich mir in die Hosentasche, klemme ihn an den Hosenbund oder an die Handtasche und kann somit jederzeit prüfen, wie nahe ich meinem Tagesziel von 10.000 Schritten gekommen bin. Dabei erschrecke ich nicht selten, wenn ich am Mittag eines normalen Bürotages mit Haupttätigkeit Sitzen vor dem PC feststelle, dass ich gerade mal 1.254 Schritte gegangen bin. Die meisten davon vom Schreibtisch zur Kaffeemaschine ;-) . Während eines Seminartages, bei dem ich mich – im Vergleich zu meinen TeilnehmerInnen – viel bewege, komme ich gerade mal auf ca. 3.500 Schritte bis zum Abend. Dann heißt es nochmals rauszugehen und eine Stunde laufen, um auf meine 10.000 Schritte zu kommen.

Um 10.000 Schritte zu gehen, muss man sich ca. 60 – 90 Minuten bewegen. Dabei legt man je nach Schrittlänge ca. 6 bis 8 Kilometer pro Tag zurück. Wer abnehmen möchte, muss mindestens 12.000 – 15.000 Schritte gehen. Dabei reicht zügiges Gehen. Manche Schrittzähler unterscheiden beim Zählen auch zwischen Aerobic-Schritt und normalem Gehen. Wer wie ich eher dem Walking zugetan ist, hat damit eine differenzierte Kontrolle. Anfangs kommt man sich mit einem solchen Ding am Gürtel seltsam vor. Aber die meisten Leute sind neugierig und fragen, was das ist. Wenn man ihnen die Funktion erklärt, macht das viele nachdenklich und regt den einen oder anderen zur Nachahmung an. Wer sich ein solches Teil zulegen möchte, sollte schauen, was es bietet. Der Preis liegt zwischen 20 und mehr als 60 Euro. Ich habe mich für den Omron Walking Style Pro Schrittzähler mit Health Management-Programm entschieden. Damit kann man die Daten vom Schrittzähler auf den PC laden und seine wöchentlichen/monatlichen/jährlichen Ergebnisse einsehen. Obwohl ich mich immer viel bewege, tue ich das heute noch viel bewusster und muss nicht selten am Abend nochmal los, um mein Tagesziel zu erreichen.

In diesem Sinne – Tun Sie sich etwas Gutes und bewegen Sie sich!

Gesundheitsprävention zahlt sich für Unternehmen auf jeden Fall aus.  Ich empfehle Ihnen dazu den aktuellen Artikel von Booz & Company.

Konflikte gehören zu unserem Leben, da unterschiedliche Persönlichkeiten mit ihren Bedürfnissen, Wünschen, Erfahrungen, Interessen und Positionen aufeinandertreffen. Allerdings können wir lernen, gewinnbringend für beide Seiten damit umzugehen. Konflikte erschweren jede Kommunikation und Zusammenarbeit. Deshalb macht es Sinn, Konflikte erst gar nicht aufkommen zu lassen und wenn sie entstanden sind, so schnell wie möglich zu lösen. Konflikte rauben enorm viel Energie!

Wir unterscheiden zwischen inneren Konflikten, die wir mit uns selbst haben (intrapersonell) oder äußeren, mit anderen Menschen (interpersonell). Überall, wo Menschen miteinander zu tun haben, können Konflikte auftreten.

Innere Konflikte entstehen beispielsweise durch Unzufriedenheit, mangelnde Work-Life-Balance, schlechtes Zeitmanagement, unklare Prioritäten, zu viele Ziele und dem Streben nach Perfektionismus.

Konflikte mit anderen Menschen entstehen meist durch unterschiedliche Interessen, mangelnde Klarheit, aufgrund von Konfrontationsängsten oder weil man davon ausgeht, dass der andere genauso denkt wie man selbst. Im stressigen Arbeitsalltag nehmen wir uns häufig nicht die Zeit, Dinge genauer zu hinterfragen. Wir bauen unsere Entscheidungen auf Vermutungen und Interpretationen auf oder setzen voraus, dass der andere schon weiß, was man will.

Bevor aus einem Missverständnis oder einer unklaren Situation jedoch ein Konflikt oder gar eine Krise wird, müssen erst ein paar Stufen durchlaufen werden. Nicht jede Situation wird gleich zum Problem. Manches Problem wird auch schon Krise genannt, obwohl es noch weit davon entfernt ist. Andererseits wird bei einer echten Krise nicht selten Konfrontationsvermeidung betrieben.

Die Stufen zur Krise

Zunächst macht es Sinn herauszufinden, auf welcher Eskalationsstufe sich ein Thema befindet.

Stufe 1: Eine schwierige Situation

Die Partner vertreten unterschiedliche Interessen, oder Sie selbst haben mit dem Setzen von Prioritäten ein Problem. Beispiel: Der Chef möchte, dass der Mitarbeiter eine Aufgabe auf eine bestimmte Art und Weise erledigt. Der Mitarbeiter ist jedoch der Meinung, er könnte es auf seine Art besser und schneller erledigen. Wird darüber gesprochen und der Chef akzeptiert die neue Lösung? Oder findet man einen Konsen? Wenn nicht, geht das Thema in die 2. Stufe

Stufe 2: Wir haben ein Problem

Da beide Partner unterschiedliche Interessen vertreten und diese nicht lösen, führt die Zusammenarbeit und Kommunikation zu längeren und tieferen Schwierigkeiten. Das Ziel scheint jetzt noch schwerer erreichbar zu werden. Die meisten bleiben an diesem Punkt in ihren alten Mustern hängen. Sie erkennen dies leicht an Aussagen oder Gedanken wie:  “Das bringt doch nichts.” “Der ändert sich nie/lässt sich nie darauf ein.”  etc. In unserem Beispiel könnte beispielsweise der Chef darauf beharren, dass der Mitarbeiter die Aufgabe nach seinen Angaben erledigt. Der Mitarbeiter hat damit ein Problem, findet diese Vorgehensweise unsinnig und zögert die Erledigung hinaus.

Stufe 3: Das Problem wird zum Konflikt

Die Gegensätze sind nun so stark, dass sie aufeinanderprallen. Die Parteien suchen sich Verbündete, um Ihre Argumentationen zu stärken. Der Konflikt ist von den Beteiligten allein nur schwer lösbar. Es haben sich zu viele Emotionen und Aggressionen aufgebaut. Die Sichtweise des Einzelnen ist nur noch auf die eigenen Interessen beschränkt. Der Mitarbeiter zögert die Arbeit weiter hinaus und sucht sich andere, die sich seiner Meinung anschließen. Der Chef verharrt weiter in seiner Position und besteht auf seiner Anweisung.

Stufe 4: Die Krise

Hier sind wir an dem scheinbar “unlösbaren” Punkt angelangt. Der Einzelne fühlt sich nun bedroht. In dieser Phase sind die Parteien aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage, den Konflikt zu lösen. Hilfe von außen ist nötig. In dieser Stufe eskaliert die Situation. Es wird unsachlich argumentiert. Jeder besteht auf seinem Recht. Ein Vermitteln zwischen den beiden Kontrahenten scheint unmöglich.

Das von mir genannte Beispiel ist tägliche Praxis. Werden Positionen und die darunterliegenden Interessen und Wünsche nicht transparent gemacht, kann die Situation eskalieren. Die meisten Konflikte entstehen aufgrund von nicht ausgesprochenen Interessen und Wünschen, die dann zu Missverständnissen und falschen Annahmen führen.

Deshalb gilt als oberste Regel zur Konfliktprävention:

Reden, reden, reden und zuhören, zuhören, zuhören. Welches sind meine Interessen, Bedürfnisse, Wünsche? Was sind die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche des andern? Und wie kommen wir auf einen gemeinsamen Nenner?

Klassifizieren einer Situation

Analysieren Sie, mit welchen schwierigen Situationen Sie konfrontiert werden.

  1. Notieren Sie die Themen, mit denen Sie emotional oder organisatorisch  Schwierigkeiten haben.
  2. Kategorisieren Sie die einzelnen Themen nach den obigen Stufen.
  3. Klären Sie, welche Themen aus Stufe 1 und 2 sich am schnellsten oder einfachsten lösen.
  4. Betrachten Sie die Konfliktthemen (Stufe 3). Welche dieser Themen aus Stufe 3 können Sie selbst lösen, bei welchen brauchen Sie Hilfe? Wo bekommen Sie diese Hilfe her? Mit einem Coach können Sie die Situation reflektieren und Lösungsmöglichkeiten finden.
  5. Welche Themen sind bereits auf Stufe 4?  Hier ist ein Mediator zu empfehlen, da beide Parteien zur Klärung mit in den Prozess einbezogen werden sollten und die Situation schon so eskaliert ist, dass auf Seiten der Kontrahenten keine Lösung mehr in Sicht ist.

Klären Sie Probleme

Bei den ersten beiden Stufen haben Sie immer die Möglichkeit, das Thema alleine mit der betreffenden Person zu klären.

  • Worum geht es? Was ist das Thema?
  • Wie geht es mir dabei? Wie geht es dem andern?
  • Welche Interessen und Ziele verfolge ich/verfolgt der andere?
  • Wo gibt es Gemeinsamkeiten?
  • Was sind die Unterschiede?
  • Welches Ziel, welche Ziele wollen wir erreichen?
  • Welche Qualitäten und Fähigkeiten habe ich/hat der andere, damit wir ein gemeinsames Ziel erreichen können?
  • Welche Wege gibt es dazu?
  • Was ist konkret zu tun? Wer macht was bis wann?

Dies sind nur einige Fragen, die zur Klärung und Lösungsfindung einer schwierigen Situation oder eines Problems helfen. Dies ist natürlich abhängig von der Bereitschaft beider, die Interessen und Sichtweise des jeweils anderen anzuhören.  Probleme lassen sich am leichtesten durch Transparenz und respektvollem Dialog lösen.

Wenn Sie es schaffen, Konflikte und Krisen schon im Vorfeld zu vermeiden, reduzieren Sie einige Stressfaktoren und steigern Ihre Leistungsfähigkeit. Viel Erfolg!

 


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